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Nach dem Europäischen Rat von Lissabon und dem Beginn des gemeinsamen Arbeitsprogrammes der Mitgliedsstaaten startete die Generaldirektion für Internationale Angelegenheiten eine Reihe von Tätigkeiten, um die europäische Dimension an den italienischen Schulen zu einer normalen Angelegenheit werden zu lassen.

Dieser „Europa der Bildung“ benannte Prozess soll also ein Instrument sein, durch das auf Staatsebene jungen Menschen das Gefühl der europäischen Identität vermittelt wird, um sie auf eine verantwortungsvolle Teilnahme an der kulturellen, wirtschaftlichen und sozialen Entwicklung und Verbesserung der europäischen Gemeinschaft vorzubereiten.

Der bisherige Verlauf zeigt eine breite Zusammenarbeit mit den regionalen Schulämtern, welche über ihre Einsatzzentren, über die Netzwerke der Schulen und die Mittelpunktschulen in jeder Region ein engmaschiges Netz an Informationskanälen aufgebaut haben.

Es wurden Schulen mit besonderer Erfahrung im Lehren und Lernen von Sprachen ausgewählt, die nun das staatliche Netzwerk „Mehr Sprachen, mehr Europa“ bilden.
Verwaltungsorgan des Netzwerkes ist die Hauptversammlung, der die gesetzlichen Vertreter der teilnehmenden Schulen oder deren Delegierte angehören. Diese wählt die Führungsschule und die Mitglieder des „Planungskomitees“ und setzt eine oder mehrere „Projektgruppen“ ein.